Kirchengemeinde St. Johannis Verden
Kirchengemeinde St. Johannis Verden

Taufe

  

Jesus trat zu seinen Jüngern, redete mit ihnen und sprach: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende."

 

Matthäus 28, 18-20



 

 

 

 

 

               Taufbecken in der St. Johanniskirche

 

Das Tauf-Evangelium

 

Und sie brachten Kinder zu Jesus, damit er sie anrührte. Die Jünger aber fuhren sie an. Als aber Jesus das sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: "Lasset die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht; denn ihnen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen." Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.

 

Markus 10, 13-16

 

  

Was ist eigentlich eine Taufe und was passiert dabei?

 

Die Taufe ist ein Sakrament der evangelischen Kirche, ein christlicher Ritus. Sie wurde von Jesus Christus selbst eingesetzt.

Die Taufe wird vollzogen indem der Täufling mit Wasser übergossen, besprengt oder vollständig untergetaucht wird. Dabei wird die Taufformel gesprochen.

Die erste Taufe wurde von Johannes - dem Namensgeber unserer St. Johanniskirche - im Wasser des Jordan ausgeführt - daher bekam er auch den Namen Johannes der Täufer.

Jesus ließ sich von Johannes taufen; er selbst hat allerdings nicht getauft.

 

Gott spricht den Täuflingen in der Taufe sein Vertrauen und seine Liebe zu, ohne Ansprüche zu stellen.

In den meisten Fällen wird eine Kindertaufe durchgeführt.

Dabei bekennen die Eltern und Paten, aber auch die Gemeinde stellvertretend für den Täufling den Glauben. Sie versprechen diese im christlichen Glauben zu begleiten und zu erziehen.

Eine spätere Bestätigung der Taufe und damit dem Bekenntnis zum christlichen Glauben erfolgt durch die getaufte Person in der Konfirmation.

Der Täufling erhält einen Taufspruch, der ihn auf seinem Lebensweg begleiten soll.

Im Gedenken an Jesus ("Ich bin das Licht der Welt" Johannes 8, 12) wird an der Osterkerze eine Taufkerze entzündet, die der Täufling als Erinnerung mitnehmen darf. Es folgt die Segnung des Täuflings und auch der Eltern und Paten.

Einmal im Jahr feiern wir in der St. Johannisgemeinde auch einen Tauferinnerungsgottesdienst, in dem die Kinder, die als Säuglinge getauft wurden, an ihre Taufe erinnert werden.

Dieser Gottesdienst wird als Familiengottesdienst gestaltet, in dem den 5-6-jährigen Kindern die Bedeutung der Taufe erklärt wird.

  

Kirchenrechtlich wird durch die Taufe die Mitgliedschaft in der Kirche erworben.

Sie wird in den Kirchenbüchern zusammen mit dem Taufspruch und den Namen der Paten dokumentiert.

 

Manchmal lassen Eltern ihre Kinder nicht im Säuglingsalter taufen, damit diese selbst entscheiden können, ob sie der Kirche angehören wollen oder nicht. Dann stellt sich die Frage in der Regel zur Konfirmandenzeit.

Diese Kinder können trotzdem am Konfirmandenunterricht teilnehmen. Sie werden dann gegen Ende der Konfirmandenzeit getauft. Eine Konfirmation wäre in diesem Fall nicht mehr notwendig, da das Kind die Entscheidung für die Taufe bereits selbst getroffen hat.

 

Auch ungetaufte Erwachsene wollen unter Umständen der Kirche beitreten.

Für sie werden regelmäßig Taufkurse veranstaltet, die über mehrere Monate laufen. In dieser Zeit setzen sie sich - ähnlich dem Konfirmandenunterricht - mit "Gott und der Welt" auseinander, mit der Gemeinschaft der Kirche, der Bibel und dem Gesangbuch, ihrer Gemeinde und natürlich auch dem Vaterunser und dem Glaubensbekenntnis.

 

Informationen zu Taufkursen für Erwachsene bekommen Sie im Pfarrbüro.

Familiengottesdienst zur Tauferinnerung

 

Acht Kinder haben in der St. Johanniskirche ihren Tauferinnerungs-

gottesdienst gefeiert. Mit ihren Eltern und Geschwistern waren sie gekommen, um nach fünf Jahren an ihre Taufe erinnert zu werden. Natürlich haben sie auch ihre eigene Taufkerze mitgebracht. In diesem Gottesdienst konnten sie "live" eine Taufe erleben. "So ist das damals bei euch auch gewesen.", erzählte ihnen Pastor Stenzel. "Wie ein Samenkorn war die Taufe für euren Glauben, nun ist er schon gewachsen, wie diese Setzlinge hier, die einmal zu großen und starken Bäumen heranwachsen werden - unter Gottes Schutz! Diese Setzlinge sind für euch, da steht euer Name und euer Taufspruch drauf!" Natürlich gab es auch für jedes Kind einen Segen mit auf den Weg.

 

Den Dialog zum "Taufbaum" und die Ansprache von Pastor Stenzel finden Sie hier.

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Redaktion:

 

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